Berufswechsel als Rettungsschwimmer/in
Mit deiner Erfahrung kannst du in 9 Berufe wechseln: 3 mit Einarbeitung im Betrieb und 6 mit Ausbildung oder Kurs.
In der Berufssuche kannst du nach deinen Wünschen sortieren, Berufe merken und sehen, wie es danach weitergeht.
Wechselwege
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Kontrolleur/in im Straßenkontrolldienst
Auch: Sachbearbeiter/in in der Bußgeldstelle
Mit Einarbeitung
Beim Bundesamt für Logistik und Mobilität kontrollierst du Lkw und Busse auf Lenk- und Ruhezeiten, Ladung und Maut, in der Bußgeldstelle bearbeitest du Anhörungen, Einsprüche und Bescheide.
- Das bringst du mit:
- Aus der Verkehrsüberwachung kennst du Straßenverkehrsrecht, Tatbestände und das Verfahren bei Ordnungswidrigkeiten.
- So kommst du hin:
- Das Bundesamt schult neue Kontrolleure intern über mehrere Monate in Sozialvorschriften, Güterkraftverkehrs- und Gefahrgutrecht; meist wird eine abgeschlossene Berufsausbildung erwartet, Schichtdienst und wechselnde Kontrollstellen sind üblich. Bußgeldstellen arbeiten Beschäftigte aus der Verkehrsüberwachung oft einige Wochen ein, für feste Stellen wird teils der Verwaltungslehrgang I erwartet.*
* Angaben ohne Gewähr.
Schichtdienst3.715 €brutto im MonatMittleres Gehalt
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Schwimmlehrer/in
Auch: Ausbilder/in für Rettungsschwimmer
Mit Einarbeitung
Als Schwimmlehrer/in bringst du Kindern und Erwachsenen das Schwimmen bei oder bildest Rettungsschwimmer aus, in Schwimmschulen, Vereinen oder Bädern.
- Das bringst du mit:
- Als Rettungsschwimmer/in schwimmst du sicher, kennst Rettungstechniken und weißt, wie man im Wasser auf Kinder und unsichere Schwimmer achtet.
- So kommst du hin:
- Einen gesetzlich geregelten Abschluss gibt es nicht; Schwimmschulen und Bäder erwarten meist das Rettungsschwimmabzeichen in Silber und eine Lizenz als Übungsleiter/in oder Ausbilder/in von DLRG, Wasserwacht oder Schwimmverband, die du in Lehrgängen über einige Wochenenden erwirbst. Es gibt auch Stellen in Teilzeit oder als Honorartätigkeit, feste Stellen gibt es vor allem in größeren Schwimmschulen und kommunalen Bädern.*
* Angaben ohne Gewähr.
Körperlich anstrengendViel mit Menschen -
Ausbilder/in für Erste Hilfe
Mit Einarbeitung
Als Erste-Hilfe-Ausbilder/in schulst du Beschäftigte in Betrieben, Führerscheinbewerber und Ersthelfer in Kursen.
- Das bringst du mit:
- Aus Badeaufsicht, Sanitätsdienst oder Katastrophenschutz kennst du Erste Hilfe und Wiederbelebung aus Übung und Einsatz und kannst sie praxisnah erklären.
- So kommst du hin:
- Lehrgang zum Ausbilder oder zur Ausbilderin für Erste Hilfe bei einer Hilfsorganisation oder einer ermächtigten Ausbildungsstelle, meist einige Wochen in Modulen; vorausgesetzt wird in der Regel eine Sanitätsausbildung, etwa als Rettungssanitäter/in. Feste Vollzeitstellen gibt es vor allem bei Hilfsorganisationen und größeren Anbietern, du kannst auch auf Honorarbasis ausbilden.*
* Angaben ohne Gewähr.
Meist ohne WochenendeFeste TageszeitenViel mit Menschen5.254 €brutto im MonatMittleres Gehalt
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Sachbearbeiter/in im Ordnungsamt
Auch: Sachbearbeiter/in im Gewerbeamt
Mit WeiterbildungAufstieg
In der Sachbearbeitung prüfst du Anträge auf Genehmigungen und Erlaubnisse, etwa für Gewerbe, Veranstaltungen oder Sondernutzungen, und erlässt Bescheide.
- Das bringst du mit:
- Aus dem Ordnungsdienst oder der Verkehrsüberwachung kennst du Ortsrecht, Ordnungswidrigkeiten und Verwarnungsverfahren und weißt, wie Verstöße dokumentiert werden.
- So kommst du hin:
- Der übliche Weg ist der Verwaltungslehrgang I, je nach Land auch Angestelltenlehrgang I genannt, an einem Studieninstitut, berufsbegleitend meist über ein bis zwei Jahre; Kommunen schicken auch eigene Beschäftigte dorthin und stellen sie dafür frei. Alternativ kannst du nach mindestens 4,5 Jahren passender Tätigkeit die Abschlussprüfung als Verwaltungsfachangestellte/r als Externe/r ablegen; ob deine Tätigkeit zählt, entscheidet die zuständige Stelle.*
* Angaben ohne Gewähr.
Meist ohne WochenendeFeste TageszeitenKörperlich leichtIm Büro3.822 €brutto im MonatMittleres Gehalt
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Polizeimeister/in
Auch: Polizeivollzugsbeamter/-beamtin im mittleren Dienst
Mit StudiumAufstieg
Bei der Polizei kommen Streifendienst mit allen polizeilichen Befugnissen, Verkehrsunfälle, Festnahmen und das Aufnehmen von Anzeigen dazu.
- Das bringst du mit:
- Du bist es gewohnt, auf Streife Regeln durchzusetzen, Personalien festzustellen und in Konflikten ruhig zu bleiben.
- So kommst du hin:
- Den Einstieg ohne Studium gibt es bei der Bundespolizei und in einigen Bundesländern über den mittleren Dienst, bei der Bundespolizei mit 2,5 Jahren Ausbildung im Beamtenverhältnis auf Widerruf. Die Altersgrenzen sind streng, bei der Bundespolizei musst du bei der Einstellung jünger als 28 Jahre sein; dazu kommen Eignungstest, Sporttest und ärztliche Untersuchung.*Gesetzlich geregelt (Bundespolizei-Laufbahnverordnung (BPolLV) §§ 5, 6; Laufbahnrecht der Länder).
* Angaben ohne Gewähr.
Oft am WochenendeSchichtdienstKörperlich anstrengendViel mit Menschen3.669 €brutto im MonatMittleres Gehalt
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Justizvollzugsbeamter/-beamtin
Auch: Beamter/Beamtin im allgemeinen Vollzugsdienst
Mit Ausbildung
Im Justizvollzug betreust und beaufsichtigst du Gefangene, kontrollierst Hafträume und begleitest den Alltag in der Anstalt.
- Das bringst du mit:
- Du kontrollierst, setzt Anweisungen durch und gehst mit schwierigen und aggressiven Menschen um, ohne die Ruhe zu verlieren.
- So kommst du hin:
- Ausbildung im Beamtenverhältnis auf Widerruf, je nach Bundesland meist rund 2 Jahre, mit Bezügen. Voraussetzung ist meist ein mittlerer Schulabschluss oder ein Hauptschulabschluss mit abgeschlossener Berufsausbildung, dazu Sporttest, ärztliche Untersuchung und Höchstaltersgrenzen, die jedes Land selbst festlegt.*Gesetzlich geregelt (Ausbildungs- und Prüfungsordnungen der Länder für den allgemeinen Vollzugsdienst).
* Angaben ohne Gewähr.
Oft am WochenendeSchichtdienstKörperlich anstrengend4.041 €brutto im MonatMittleres Gehalt
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Rettungssanitäter/in
Auch: Notfallsanitäter/in
Mit Weiterbildung
Im Rettungsdienst versorgst du Patientinnen und Patienten im Notfall und bringst sie sicher in die Klinik.
- Das bringst du mit:
- Als Rettungsschwimmer/in oder im Katastrophenschutz hast du Erste Hilfe, Wiederbelebung und den Umgang mit Verletzten geübt und oft schon angewendet.
- So kommst du hin:
- Rettungssanitäter/in: Lehrgang nach Landesrecht, meist 520 Stunden, in Vollzeit rund 3 Monate. Notfallsanitäter/in: Ausbildung 3 Jahre mit Ausbildungsvergütung, Zugang mit mittlerem Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss und mindestens zweijähriger Berufsausbildung. Für den Rettungswagen wird oft der Führerschein C1 verlangt.*Gesetzlich geregelt (Notfallsanitätergesetz (NotSanG) § 8; Rettungssanitäter nach den Rettungsdienstgesetzen der Länder).
* Angaben ohne Gewähr.
Oft am WochenendeSchichtdienstKörperlich anstrengendViel mit Menschen4.175 €brutto im MonatMittleres Gehalt
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Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe
Auch: Betriebsleiter/in eines Schwimmbads
Mit WeiterbildungAufstieg
Als Meister/in für Bäderbetriebe leitest du ein Bad oder eine Schicht, planst Personal, überwachst Wasseraufbereitung und Technik und bildest Nachwuchs aus.
- Das bringst du mit:
- Aus der Badeaufsicht kennst du Rettung, Erste Hilfe, Badeordnung und die Abläufe in einem Schwimmbad.
- So kommst du hin:
- Zuerst brauchst du den Abschluss als Fachangestellte/r für Bäderbetriebe, über eine Ausbildung von 3 Jahren oder als Externe/r nach mindestens 4,5 Jahren Tätigkeit im Bad. Zur Meisterprüfung wirst du danach mit 2 Jahren passender Berufspraxis zugelassen, Vorbereitung in Lehrgängen meist berufsbegleitend und über Aufstiegs-BAföG förderfähig.*
* Angaben ohne Gewähr.
Oft am WochenendeSchichtdienst -
Brandmeister/in bei der Berufsfeuerwehr
Auch: Werkfeuerwehrmann/-frau
Mit Weiterbildung
Bei der Berufs- oder Werkfeuerwehr löschst du Brände, rettest Menschen bei Unfällen und technischen Notlagen und arbeitest oft auch im Rettungsdienst.
- Das bringst du mit:
- Aus Katastrophenschutz, Wasserrettung oder Ordnungsdienst kennst du Schichtdienst, das Absichern von Gefahrenstellen und die Zusammenarbeit mit Feuerwehr und Rettungsdienst.
- So kommst du hin:
- Berufsfeuerwehren stellen für den mittleren Dienst meist Bewerberinnen und Bewerber mit abgeschlossener, für die Feuerwehr geeigneter Berufsausbildung ein, oft aus Handwerk oder Technik; die Ausbildung zur Brandmeisterin oder zum Brandmeister dauert dann je nach Land rund 18 Monate bis 2 Jahre im Beamtenverhältnis. Dazu kommen Sporttest, ärztliche Untersuchung und Altersgrenzen; Werkfeuerwehren großer Industriebetriebe bilden auch im dreijährigen Beruf Werkfeuerwehrmann/-frau aus.*Gesetzlich geregelt (Laufbahn- und Ausbildungsvorschriften der Länder für den feuerwehrtechnischen Dienst).
* Angaben ohne Gewähr.
Oft am WochenendeSchichtdienstKörperlich anstrengendViel mit Menschen4.118 €brutto im MonatMittleres Gehalt
Gehalt: Mitte aller Vollzeitbeschäftigten im jeweiligen Beruf, brutto im Monat ohne Sonderzahlungen, Stand April 2025. Die Hälfte verdient mehr, die Hälfte weniger. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 62361-0030, Lizenz dl-de/by-2-0. Zuordnung zu den Berufen: quereinsteiger.de. Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Welche Berufe kann ich als Rettungsschwimmer/in ohne Ausbildung oder Umschulung machen?
Ohne neuen Abschluss, oft mit Einarbeitung im Betrieb: Kontrolleur/in im Straßenkontrolldienst, Schwimmlehrer/in und Ausbilder/in für Erste Hilfe.
Welche Umschulung oder Weiterbildung passt zu Rettungsschwimmer/in?
Mit einer Ausbildung, Umschulung, Fortbildung oder einem Kurs: Sachbearbeiter/in im Ordnungsamt, Polizeimeister/in, Justizvollzugsbeamter/-beamtin, Rettungssanitäter/in, Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe und Brandmeister/in bei der Berufsfeuerwehr.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich als Rettungsschwimmer/in?
Als Aufstieg gelten zum Beispiel: Sachbearbeiter/in im Ordnungsamt, Polizeimeister/in und Geprüfte/r Meister/in für Bäderbetriebe.
Welche dieser Berufe zahlen am meisten?
Das höchste mittlere Gehalt in Vollzeit haben laut amtlicher Statistik: Ausbilder/in für Erste Hilfe (5.254 € brutto im Monat), Rettungssanitäter/in (4.175 € brutto im Monat) und Brandmeister/in bei der Berufsfeuerwehr (4.118 € brutto im Monat). Die Hälfte der Beschäftigten verdient mehr, die Hälfte weniger, beim Einstieg liegt es oft darunter. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), April 2025. Angaben ohne Gewähr.
Dein Beruf ist nicht dabei?
Ein Satz von dir reicht.
Gib ein, was du heute machst, auch in eigenen Worten.
Du siehst sofort, wohin du wechseln kannst.