Berufswechsel als Industriemechaniker/in
Mit deiner Erfahrung kannst du in 10 Berufe wechseln: 4 mit Einarbeitung im Betrieb und 6 mit Ausbildung oder Kurs.
In der Berufssuche kannst du nach deinen Wünschen sortieren, Berufe merken und sehen, wie es danach weitergeht.
Wechselwege
-
Servicetechniker/in für Windenergieanlagen
Auch: Aufzugmonteur/in
Mit Einarbeitung
Als Servicetechniker/in wartest und reparierst du Windenergieanlagen oder Aufzüge vor Ort und lernst dazu die Elektrik der Anlagen.
- Das bringst du mit:
- Du kannst mechanische Baugruppen, Getriebe und Hydraulik warten, Fehler systematisch suchen und arbeitest selbstständig.
- So kommst du hin:
- Einarbeitung beim Hersteller oder Servicebetrieb, meist mehrere Monate mit eigenen Schulungen, oft mit einer Qualifizierung als Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten. Für Windenergieanlagen brauchst du Höhentauglichkeit und Sicherheitstrainings, die der Arbeitgeber meist organisiert; Bereitschaftsdienste und Reisen sind üblich.*
* Angaben ohne Gewähr.
SchichtdienstKörperlich anstrengendWenig KundenkontaktViel draußen -
Technische/r Vertriebsmitarbeiter/in im Außendienst
Auch: Vertriebsmitarbeiter/in für Antriebs- und Hydrauliktechnik
Mit Einarbeitung
Beim Hersteller oder technischen Großhandel berätst du Industriekunden, stellst Produkte vor, erstellst Angebote und klärst technische Fragen und Reklamationen.
- Das bringst du mit:
- Du verstehst Maschinen, Antriebe und Hydraulik aus der Praxis und weißt, welche Probleme Betriebe im Alltag damit haben.
- So kommst du hin:
- Einarbeitung beim Hersteller oder Händler, oft zuerst im Vertriebsinnendienst, meist einige Wochen bis Monate mit Produktschulungen; Führerschein Klasse B und Reisebereitschaft werden erwartet. Eine Fortbildung zum Techniker oder eine kaufmännische Zusatzqualifikation verbessern deine Chancen.*
* Angaben ohne Gewähr.
Meist ohne WochenendeFeste TageszeitenKörperlich leichtViel mit Menschen5.550 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Roboterprogrammierer/in
Auch: Inbetriebnehmer/in Robotik
Mit Einarbeitung
In der Automatisierung programmierst du Industrieroboter, richtest Roboterzellen ein, optimierst Abläufe und behebst Störungen.
- Das bringst du mit:
- Du verstehst Mechanik, Antriebe und Pneumatik von Anlagen und kannst Fehler systematisch suchen.
- So kommst du hin:
- Programmierlehrgänge der Roboterhersteller oder von Bildungsträgern, meist einige Tage bis Wochen je Steuerung, dazu Einarbeitung an den Anlagen im Betrieb oder beim Anlagenbauer. Grundkenntnisse in Elektro- und Steuerungstechnik sind gefragt; als Inbetriebnehmer/in bist du oft auf Montage bei Kunden.*
* Angaben ohne Gewähr.
SchichtdienstWenig Kundenkontakt5.237 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Inbetriebnahmetechniker/in
Auch: Servicetechniker/in im Maschinen- und Anlagenbau
Mit Einarbeitung
Beim Maschinen- oder Anlagenbauer nimmst du neue Anlagen beim Kunden in Betrieb, stellst sie ein, schulst das Bedienpersonal und behebst Störungen im Service.
- Das bringst du mit:
- Du kennst Mechanik, Hydraulik und Pneumatik von Maschinen und findest Fehler systematisch und selbstständig.
- So kommst du hin:
- Einarbeitung beim Hersteller, meist mehrere Monate mit Schulungen zu Steuerung und Anlagentechnik; Grundkenntnisse in Elektro- und Steuerungstechnik und Englisch sind oft gefragt. Reisebereitschaft im In- und Ausland wird vorausgesetzt, Einsätze dauern teils mehrere Wochen.*
* Angaben ohne Gewähr.
Körperlich anstrengendViel mit Menschen4.191 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Industriemeister/in Metall
Auch: Meister/in Instandhaltung
Mit WeiterbildungAufstieg
Als Meister/in leitest du ein Team in Produktion oder Instandhaltung, planst Einsätze und Wartungen und sorgst für Arbeitssicherheit.
- Das bringst du mit:
- Du kennst Maschinen, Anlagen und Fertigungsabläufe von innen und weißt, wo Störungen und Stillstände entstehen.
- So kommst du hin:
- Fortbildung Geprüfte/r Industriemeister/in Fachrichtung Metall, berufsbegleitend meist rund 2 Jahre, über Aufstiegs-BAföG förderfähig. Mit deinem Abschluss in einem Metallberuf wirst du direkt zum ersten Prüfungsteil zugelassen, zum zweiten nach einem weiteren Jahr Berufspraxis.*
* Angaben ohne Gewähr.
SchichtdienstWenig Kundenkontakt5.639 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Staatlich geprüfte/r Maschinenbautechniker/in
Auch: Instandhaltungsplaner/in
Mit WeiterbildungAufstieg
Als Techniker/in arbeitest du in Konstruktion, Instandhaltungsplanung oder Projektierung und planst, wie Anlagen gebaut, verbessert und gewartet werden.
- Das bringst du mit:
- Du kennst Baugruppen, Antriebe, Hydraulik und Verschleiß aus der täglichen Arbeit an Maschinen.
- So kommst du hin:
- Fachschule für Technik, Fachrichtung Maschinentechnik oder Mechatronik, 2 Jahre in Vollzeit oder rund 4 Jahre berufsbegleitend, über Aufstiegs-BAföG förderfähig; Zugang meist mit Berufsabschluss und mindestens einem Jahr Praxis, die genauen Regeln legt das Bundesland fest.*
* Angaben ohne Gewähr.
Meist ohne WochenendeWenig Kundenkontakt -
Servicetechniker/in für Kälte- und Klimaanlagen
Auch: Servicetechniker/in für Wärmepumpen
Mit Weiterbildung
In der Kälte- und Klimatechnik installierst, prüfst und wartest du Kälteanlagen, Klimageräte und Wärmepumpen bei Kunden vor Ort.
- Das bringst du mit:
- Du kennst Pumpen, Verdichter, Rohrleitungen und Regelungen aus der Instandhaltung und arbeitest sauber und systematisch.
- So kommst du hin:
- Für Arbeiten an Kältekreisläufen mit fluorierten Kältemitteln brauchst du eine Sachkundebescheinigung: Lehrgang mit theoretischer und praktischer Prüfung, meist einige Tage bis zwei Wochen; Voraussetzung ist eine technische oder handwerkliche Berufsausbildung, die du mitbringst. Danach Einarbeitung im Fachbetrieb; einen eigenen Abschluss bringt eine verkürzte Ausbildung zum Mechatroniker oder zur Mechatronikerin für Kältetechnik.*Gesetzlich geregelt (Verordnung (EU) 2024/573 Art. 10, Chemikalien-Klimaschutzverordnung (ChemKlimaschutzV) §§ 5, 6).
* Angaben ohne Gewähr.
Körperlich anstrengendViel mit Menschen3.992 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Ausbilder/in Metall in einer Ausbildungswerkstatt
Auch: Ausbildungsmeister/in
Mit WeiterbildungAufstieg
Als Ausbilder/in betreust du Auszubildende in der Lehrwerkstatt und im Betrieb und bereitest sie auf ihre Prüfungen vor.
- Das bringst du mit:
- Du beherrschst Metallbearbeitung, Montage und Instandhaltung in der Praxis und kannst Arbeitsschritte verständlich erklären.
- So kommst du hin:
- Nach dem Berufsbildungsgesetz brauchst du deinen Berufsabschluss, Berufserfahrung und die Ausbildereignungsprüfung bei der IHK; den Lehrgang dafür gibt es in einigen Wochen, auch berufsbegleitend. Im zulassungspflichtigen Land- und Baumaschinenmechatroniker-Handwerk verlangt die Handwerksordnung für Ausbilder in der Regel die Meisterprüfung. Hauptberufliche Ausbilderstellen gibt es vor allem in größeren Industriebetrieben und Bildungszentren, dort wird oft zusätzlich der Industriemeister erwartet.*Gesetzlich geregelt (Berufsbildungsgesetz (BBiG) § 30, Handwerksordnung (HwO) § 22b, Ausbilder-Eignungsverordnung (AEVO)).
* Angaben ohne Gewähr.
Meist ohne WochenendeWenig Kundenkontakt4.462 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Auch: Sicherheitsmeister/in
Mit WeiterbildungAufstieg
Als Fachkraft für Arbeitssicherheit berätst du den Betrieb, beurteilst Gefährdungen, untersuchst Unfälle und schulst Beschäftigte.
- Das bringst du mit:
- Du kennst Gefahren an Maschinen, bei Instandhaltung und Montage aus eigener Erfahrung und weißt, wie Schutzeinrichtungen funktionieren.
- So kommst du hin:
- Voraussetzung ist in der Regel die Meisterprüfung, etwa als Industriemeister/in, oder ein Technikerabschluss mit anschließender Berufserfahrung. Danach folgt die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit bei einer Berufsgenossenschaft; sie läuft berufsbegleitend in mehreren Stufen mit Präsenz- und Selbstlernphasen.*Gesetzlich geregelt (Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG) § 7, DGUV Vorschrift 2 § 4).
* Angaben ohne Gewähr.
Meist ohne WochenendeKörperlich leichtWenig Kundenkontakt4.948 €brutto im MonatMittleres Gehalt
-
Kraftwerker/in
Auch: Anlagenfahrer/in in einem Heizkraftwerk
Mit Weiterbildung
Als Kraftwerker/in überwachst du Anlagen in Heiz-, Müllheiz- oder Industriekraftwerken, fährst sie aus der Leitwarte und kümmerst dich vor Ort um Störungen.
- Das bringst du mit:
- Du kennst Pumpen, Armaturen, Rohrleitungen und Antriebe aus der Instandhaltung und kannst Störungen systematisch eingrenzen.
- So kommst du hin:
- Einstieg mit Einarbeitung im Schichtdienst, dazu die Fortbildung Geprüfte/r Kraftwerker/in bei der IHK oder einer Kraftwerksschule, berufsbegleitend rund ein bis zwei Jahre; vorausgesetzt werden meist ein Abschluss in einem Metall- oder Elektroberuf und Berufspraxis. Wechselschicht mit Nacht- und Wochenendarbeit ist die Regel.*
* Angaben ohne Gewähr.
Oft am WochenendeSchichtdienstWenig Kundenkontakt5.720 €brutto im MonatMittleres Gehalt
Gehalt: Mitte aller Vollzeitbeschäftigten im jeweiligen Beruf, brutto im Monat ohne Sonderzahlungen, Stand April 2025. Die Hälfte verdient mehr, die Hälfte weniger. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), Tabelle 62361-0030, Lizenz dl-de/by-2-0. Zuordnung zu den Berufen: quereinsteiger.de. Angaben ohne Gewähr.
Häufige Fragen
Welche Berufe kann ich als Industriemechaniker/in ohne Ausbildung oder Umschulung machen?
Ohne neuen Abschluss, oft mit Einarbeitung im Betrieb: Servicetechniker/in für Windenergieanlagen, Technische/r Vertriebsmitarbeiter/in im Außendienst, Roboterprogrammierer/in und Inbetriebnahmetechniker/in.
Welche Umschulung oder Weiterbildung passt zu Industriemechaniker/in?
Mit einer Ausbildung, Umschulung, Fortbildung oder einem Kurs: Industriemeister/in Metall, Staatlich geprüfte/r Maschinenbautechniker/in, Servicetechniker/in für Kälte- und Klimaanlagen, Ausbilder/in Metall in einer Ausbildungswerkstatt, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Kraftwerker/in.
Welche Aufstiegsmöglichkeiten habe ich als Industriemechaniker/in?
Als Aufstieg gelten zum Beispiel: Industriemeister/in Metall, Staatlich geprüfte/r Maschinenbautechniker/in, Ausbilder/in Metall in einer Ausbildungswerkstatt und Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Welche dieser Berufe zahlen am meisten?
Das höchste mittlere Gehalt in Vollzeit haben laut amtlicher Statistik: Kraftwerker/in (5.720 € brutto im Monat), Industriemeister/in Metall (5.639 € brutto im Monat) und Technische/r Vertriebsmitarbeiter/in im Außendienst (5.550 € brutto im Monat). Die Hälfte der Beschäftigten verdient mehr, die Hälfte weniger, beim Einstieg liegt es oft darunter. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis), April 2025. Angaben ohne Gewähr.
Dein Beruf ist nicht dabei?
Ein Satz von dir reicht.
Gib ein, was du heute machst, auch in eigenen Worten.
Du siehst sofort, wohin du wechseln kannst.